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Malermeister Jürgen Geifes ist jetzt Ehrenobermeister

Für seine großen Ver-

dienste um sein Hand-

werk in der Region wurde

Jürgen Geifes zum Eh-

renobermeister seiner

Innung ernannt.

Malermeister Jürgen Geifes

aus Boppard war seit 2007

Obermeister der Farbe, Ge-

staltung, Bautenschutz Mit-

telrhein-Mosel-Eifel. Er hat

als überzeugterNetzwerker stets

für seine Heimat Farbe bekannt

und sich auch für die Pflege der

Baukultur eingesetzt.AlsFreund

des Mittelrheintals hat sich der

Malermeister den „Farbfächer“

und den „Leitfaden Farbkultur“

entscheidend mitentwickelt.

Das Ziel: Das Gesamtbild des

Unesco-Welterbes Oberes Mit-

telrheintal mit seinen Gebäuden

in den pastelligen Tönen wie

Gelbocker, Braunocker, Weiß

oder Neutralgrau erhalten.

Jürgen Geifes ist vereidigter

Sachverständige der Hand-

werksmeister Koblenz. Einer

möglichen Wiederwahl zum

ObermeisterFarbe,Gestaltung,

BautenschutzMittelrhein-Mo-

sel-Eifel stellte er sich aus

Altersgründen nicht mehr.

SeinemNachfolger übergibt er

ein wohl bestelltes Haus.

Überzeugter Netzwerker

„Nur gemeinsam kön-

nen wir etwas bewegen.

Einzelkämpfer sind dem

Team unterlegen“, ist Ma-

ler- und Lackierermeister

Ulrich Bomm aus Weiters-

burg überzeugt.

Der 47-Jährige ist seit März

Obermeister der Innung Farbe

Gestaltung und Bautenschutz

Mittelrhein-Mosel-Eifel, dermit

76 Mitgliedsbetrieben größten

in Rheinland-Pfalz. Ihm ist es

wichtig, dieLeistungspalette der

Innung noch deutlicher heraus-

stellen, um jedem Kollegen zu

zeigen, mitmachen lohnt sich!

„DieVorschriften undAuflagen

nehmen zu. Hier bietet die In-

nung jedem Einzelnen Hilfe an.

Das reicht vom Ideenaustausch

und der Mitteilung neuester

Infos, über Rechtsbeistand und

Klärung fachlicher Dinge, bis

hin zu verbessertenKonditionen

bei Telekomunikation, Energie-

versorgungundVersicherungen.

Es gibt sogar eine „Malerdirekt-

Hotline“, die direkt am Telefon

hilft, nennt er Vorteile. Am

Herzen liegt dem Obermeister

das „Wir-Gefühl“.

„Niemand kann alles. Hilfe,

auch unter Kollegen, darf und

solltebei denunterschiedlichsten

ProblemenundFragenangenom-

men werden. Wir unterstützen

und schützen den Handwerker“,

wirbt er. Bomm macht sich für

mehr „Miteinander und Koo-

peration“ stark. Das gilt auch

für die Fachkräftesicherung

und Nachwuchswerbung. Der

Obermeister ist oft in Schulen

unterwegs und wirbt für das

Malerhandwerk und die duale

Handwerksausbildung. Die

Fachkollegen sollen gestalte-

risch und technisch auf dem ak-

tuellen Stand sein, um qualitativ

hochwertige Arbeiten abliefern

zu können. Dafür legt sich die

Innung insZeug.Bommverweist

Ulrich Bomm führt Innung Farbe, Gestaltung, Bautenschutz

Bomm Malerwerkstätten, Weitersburg

Gegr. 1886 | 20 Mitarbeiter | Service aus einer Hand, gesamte Leistungs-

palette im Malerhandwerk | Tel. 02622/ 1205-0 |

www.maler-bomm.de

NUR GEMEINSAM KÖNNEN

WIR ETWAS BEWEGEN.

EINZELKÄMPFER SIND DEM

TEAM UNTERLEGEN!

Ulrich Bomm, Malermeister

Engagiert im Ehrenamt: Neuer Obermeister Ulrich Bomm

Nr. 208

29. April 2017

www.handwerk-special.de

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Boden- und Innenraumgestaltung in öffentlichen Ge-

bäuden gehören ebenfalls zum Repertoire.

Obermeister Ulrich Bomm in seinem Büro.

Auch im Bereich der Fassadengestaltung in der Denk-

malpflege ist der Handwerksbetrieb bekannt.

auf angeboteneFachvorträgeund

die Ausstellung der neuesten

Produktinnovationen im Rah-

men der Mitgliederversamm-

lung, die dadurch interessant

ergänzt wurde. Auch bietet die

Innung immer wieder Seminare

zur Weiterbildung an. Fachge-

spräche und der Erfahrungs-

austausch mit einem fairen und

gesunden Miteinander sind für

ihn die Basis der Innungsarbeit.

Das ehrenamtliche Engagement

wurde dem Geschäftsführer der

Bomm Malerwerkstätten über

Generationen vererbt. „Man

muss sich engagieren wenn man

etwas anstoßen und bewegen

will.“ Urgroßvater Theodor hat

den Betrieb 1886 gegründet.

Weitergegeben wurde auch die

Liebe zum Beruf. Von den Vor-

fahren hat Ulrich Bomm auch

die Überzeugung übernommen,

„dass es nichts Schöneres gibt,

als Handwerker zu sein“. Er lebt

die Symbiose aus Herz, Hand

und Verstand. Ulrich Bomm

ist bewusst, dass es einen gol-

denen Boden zum Ausruhen

im Handwerk nicht gibt. „Da,

wo wir sind, ist die Spitze“,

sagt er selbstbewusst, aber er

sagt auch: „Um da bleiben zu

können, muss man sich regen,

den Markt beobachten, Trends

aufspüren, sich selbst und die

Mitarbeiter ständigweiterbilden,

neue Ideen haben, vielseitig und

immer Ansprechpartner sein“.

Das gibt er stetig auch an seine

20 Mitarbeiter weiter.

Zur breiten Angebotspalette des

Malerunternehmens zählen alle

Arbeitstechniken im Bereich

Farbe, vomBautenschutz bis zur

Denkmalpflege. Die Gestaltung

von Fassaden, Verlegen von

Fußböden, Unterbodensanie-

rung, Putz, Stuckarbeiten und

Trockenbau, sowie Schutzan-

striche für Industrie und Ge-

werbe gehören ebenfalls zum

Leistungsspektrum. „Wir rücken

zur Tages- oder Nachtzeit sowie

am Wochenende und nach Ge-

schäftsschluss ein, räumen alles

aus, entfernenAltes undersetzen

esdurchstimmigeNeulösungen“

so Bomm. Die Arbeiten nach

Dienstschluss werden immer

stärker gefordert. Kunden im

Umkreis von bis zu 100 Kilo-

metern gehören dazu.

„Durch den Service aus einer

Hand, mit einem hohen Quali-

tätsstandart und Ideenreichtum,

habenwir unsüberregional einen

gutenRuf erarbeitet“ sagtUlrich

Bomm stolz.