Handwerk Special Nr. 255 vom 29.08.2026

So baut man Ersatzteile digital nach 15 ANZEIGEN Ein kostenloses Praxisseminar zeigt am 8. September, wie mit „reverse engineering“ Bauteile rekonstruiert werden. Wie komme ich schnell zum passenden Ersatzteil? Häufig stehen funktionsfähige und wirtschaftlich arbeitende Investitionsgüter lange still oder müssen ersetzt werden, weil Ersatzteile nicht mehr oder nicht schnell genug lieferbar sind. Die Folgen sind erheblicheAusfallzeiten. Auch bei der Restaurierung historischer Apparate, Maschinen oder Fahrzeuge sind passende Teile oft Mangelware. Hilfe gibt es hier durch digitaleTechnologien, die es ermöglichen, defekte oder verschlissene Bauteile zu erfassen, zu modellieren, zu optimieren und neu herzustellen. Das Verfahren nennt sich reverse engineering. Es beschleunigtBetriebsprozesse, verbessertWirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Ein kostenfreies Praxisseminar zeigt amDienstag, 8. September2026,wieReverse-Engineering-Technologien funktionieren und welche Rahmenbedingungen es dabei gibt. Die Veranstaltung findet von 14 bis 18 Uhr statt, Einlass ist ab 13.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Metall- und Technologiezentrum der Handwerkskammer (HwK)Koblenz,August-Horch-Straße 6-8, 56070Koblenz,Kompetenzzentrum, Raum2.08. Das Seminar richtet sich an Handwerksbetriebe und alle Interessierten, die das Potenzial digitaler Fertigungstechnologien kennenlernen möchten. Die Teilnehmer erleben live, wie defekte Bauteile per 3D-Scan digital erfasst, modelliert und anschließend im 3D-Druck gefertigt werden. Begrüßt werden die Gäste von Peter Eich (Leiter derBerufsbildungszentrender HwK Koblenz) und Dr.-Ing. Friedhelm Fischer (Vorsitzender des tibb e. V.). Christian Fethke von der Carl Zeiss IQSDeutschland GmbHspricht überEinsatzmöglichkeitendesReverse Engineerings. Mit Sascha Schwaderlapp (HwK Koblenz) demonstriert er die Geometrieerfassung mittels 3D-Scannern sowie die digitale Datenaufbereitung und Modellierung. Sascha Schwaderlapp demonstriert dann den Weg vom digitalen Modell bis zum fertigen Bauteil im 3D-Druck, spricht über Anwendungsbereiche, Grenzen und Kosten in der Praxis. Über juristische Aspekte informiert Rechtsanwältin und Geschäftsführerin Susanne Terhorst (HwK Koblenz). Patrick Amato vom KI-Team der HwKKoblenz spricht über Künstliche Intelligenz als Treiber der digitalen Wertschöpfung im Handwerk. Abschließend stellenProf. Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt (TUDresden) undRobertoSeyfert (Fraunhofer IWU) innovative Verfahren zur Erzeugung von 3D-Daten aus 2D-Bildern vor. Außerdem gibt es Gelegenheit zum persönlichen Austausch und Netzwerken der Teilnehmer und Experten. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: https://eveeno.com/ reverse-engineering- handwerk (oder QR-Code rechts) Bild: KI-generiert / ChatGPT

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