Handwerk Special Nr. 254 vom 06.06.2026

Viele Wege führen zu Schmitz Doch der Reihe nach. Der Termin bei Schmitz Elektrotechnik in Wirges greift die Frage auf, warum das Unternehmen bei der Gewinnung neuer Auszubildender so erfolgreich ist. 60 Mitarbeiter und demnächst 16 Lehrlinge – das sind über 25 Prozent Fachkräfte in Ausbildung. Ein Rekordwert für ein Handwerksunternehmen dieser Größenordnung, das in gleich fünf Berufen ausbildet. Drei Jugendliche erklären ihren Weg ins 1928 gegründete Elektrounternehmen. Noel Hehl, 18 Jahre, lernt hier im dritten Ausbildungsjahr. „Damals gab es im Obergeschoss des Firmengebäudes einen Anglerladen und mein Opa nahm mich häufig mit, wenn er dort sein Zubehör kaufte. Ich habe mich eher für die Ausstellung der Elektrotechnik im Untergeschoss interessiert.“ Eine ungewöhnlicheKontaktaufnahmemit dem E-Handwerk. Doch das Interesse war geweckt, späterwurde einPraktikumdaraus, schließlich die Ausbildung. „Es ist genau mein Beruf!“, gibt er ein klares Plädoyer für diese Entscheidung und schätzt die Vielseitigkeit der Tätigkeiten. Wie auch dieVerantwortung, dieman ihmüberträgt. InstallationsarbeitenmitStromkennenkeine Fehlertoleranzen. DerWeg vonDennis Hartwig (24) und Dylan Schmidt (25) ins Unternehmen verlief etwas anders. Beide hattenzunächst andereBerufspläne.Dylan beganneinBau-Ingenieurstudium.Doches gab Zweifel, ob das inhaltlich wirklich zu ihmpasse.Alsowurdeneu justiert.Daer als Schüler bereits ein Praktikumbei Schmitz absolviert hatte, reifte der Ausbildungsgedanke. Es schloss sich eine verkürzte Ausbildunganunder stiegaufgrund seiner Hochschulreife direkt ins zweite Lehrjahr ein.Heute sagt er: „Alles richtiggemacht!“ So wie er durchlaufen Auszubildende alle Bereiche des Unternehmens. „Das sichert ein hohes Ausbildungsniveau in Kontakt: Schmitz Elektrotechnik GmbH & Co. KG Tel. 02602 603 57 www.elektroschmitz-wirges.de 05 Am Ende des Gesprächs mit Dennis, Noel und Dylan (rechte Bildseite) steht die Frage, welche Botschaft sie Jugendlichen mitgeben, die mit Schulende eine Entscheidung für die weitere Zukunft treffen müssen. „Man sollte auf die innere Stimme hören und sich nicht so viel reinreden lassen“. Geschäftsführer Felix Graf (von links) mit Marketingmitarbeiterin Teresa Bach und Dennis Hartwig, Noel Hehl sowie Dylan Schmidt. der Breite wie auch in der Tiefe“, beschreibt Felix Graf, als Geschäftsführer für den operativen Bereich imUnternehmen zuständig. Auch erwar hiermal Lehrling. FürDennisHartwig beginnt die Ausbildung in wenigen Wochen. Auch er ist ein „Quereinsteiger“, denn nach einer kaufmännischen Ausbildung war er stellvertretender Filialleiter in einer namhaften Supermarktkette. „Wir hätten ihngern für denkaufmännischen Bereich gewonnen“, schmunzelt Chef Graf. „Doch ich wollte was Neues ausprobieren“, hakt Dennis ein, der nun auch zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausgebildet wird. „Praktisches Arbeiten mit einem sichtbaren Ergebnis zum Feierabend – das ist mein Wunsch.“ Der wird sich hier erfüllen. Denn am Ende des Tages verrät der Druck auf den Schalter, ob das Licht brennt. „Nicht der erste Schuss muss sitzen“, ist ein Satz, der im Gespräch fällt. „Man muss offen bleiben fürNeues“, lautet eineErkenntnis, die nicht nur für die Berufswahl gilt. Auch Pläne für weitere Ziele werden bereits geäußert und derMeisterbrief ist hier ein Favorit. Schaut man auf die Auftragslage von Schmitz Elektrotechnik, kann man fachlicheUnterstützunggut gebrauchen.Gerade imSektor der Photovoltaik, aber auchgrundsätzlicher Elektroinstallationen gibt es mehr als genug zu tun. ANZEIGE Heinrich Wies GmbH 55595 Spabrücken · Tel. 06706-1322 www.hwies.de · briefkasten@hwies.de Balkongeländer – Balkonanbauten Vordächer – Terrassen Überdachungen – Kaltwintergärten Zäune – Carports Eigene Herstellung Bauen &Wohnen

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