Am Ende seiner Schulzeit beschloss Niklas Meffert aus Pleckhausen im Landkreis Altenkirchen, einen Beruf zu erlernen, in dem er Werte schaffen kann. Die Inspiration für seinenWeg insTischlerhandwerk verdankt der 24-Jährige seinemVater, der ihmschon früh zeigte, „was alles aus Holz werden kann, wenn mandieBearbeitungbeherrscht“. Schonder ersteTag seinerAusbildungbestätigte ihn in seinerWahl, als er herzlich empfangen und seineMeinung von Anfang an geschätzt wurde. Auch an den „bereichernden Austausch in der Klassengemeinschaft“ während der Meisterschule erinnert er sich gern zurück. Seine Pläne mit dem Meistertitel sind eindeutig: Zimmerermeister Marcel Breitfelder Die Begeisterung für den Werkstoff Holz entdeckte Marcel Breitfelder bereits in Kindertagen. Schon früh bastelte er Dekorationen aus Holz für seine Mutter und die Familie. Wenn am Wochenende in der väterlichen Werkstatt fleißig gebaut wurde, war er stets mit dabei. Der heute 31-Jährige aus Solms im Lahn-Dill-Kreis erkannte, dass er seine Energie und Tatkraft am liebsten in einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld an der frischen Luft und in Bewegung einsetzt. Die Anfangszeit seinerAusbildunggestaltetesichdaher intensiv wie auch erfüllend. Abends fiel er müde ins Bett –und schlief dabei sogarmalmitArbeitsklamotten ein. Das große Engagement für seinHandwerk hat Marcel Steinmetz- und Steinbildhauermeister Alexander Schöpe Für Alexander Schöpe aus Wiehl in Nord- rhein-Westfalenstand früh fest, dass ihnsein beruflicher Weg ins Handwerk führt. In welches genau, entschied einVorschlag seiner Mutter: In der neunten Klasse bewarb sich der heute 34-Jährige um ein Praktikum bei einem Steinmetzbetrieb, der ein Jahr zuvor den Grabstein seiner Großmutter gefertigt hatte. Die Dürer-Hände, die er damals schuf, befinden sich noch heute im Elternhaus. Auch seineFaszinationfürdasFormenvon hartemSteinmitHammer undMeißel blieb. Nach dem Gesellen- gehört für ihn nun auch sein Meisterstück zu den Tischlermeister Niklas Meffert „Den Familenbetrieb weiterführen.“ Und wo sieht er sich in zehn Jahren? „Hoffentlich als engagierter und krisensicherer Unternehmer im Tischler- und Bestattergewerbe.“ Mit dieser klaren Vision und dem Meisterbrief ist der jahrgangsbeste Tischlermeister hervorragend vorbereitet, umdas nächsteKapitel in der Geschichte des Betriebs aufzuschlagen und die Zukunft der Familientradition erfolgreich zu gestalten. Breitfelder bis heute beibehalten. Als Vorarbeiter lernte er schnell, Verantwortung zu übernehmen. Motiviert von dem Wunsch nach kontinuierlicher Weiterentwicklung und neuen Aufgaben machte er sich auf den Weg zum Meister. Obwohl dieser, wie er berichtet, anspruchsvoller gewesen sei als ursprünglich erwartet, habe sich die Entscheidung absolut gelohnt: „Ich habeunendlichvielZeit investiert, aber auch unendlich viel gelernt.“ Im nächstenSchrittmöchteeralsBauleiterneue Eindrücke und Erfahrungen sammeln. MitdemMeisterbriefundderAuszeichnungalsbesterZimmerermeister seines Jahrgangs hat er dieGrundlage für eine erfolgreiche, aufstrebende Karriere im Handwerk gelegt. unvergesslichenWerkenseinesbisherigen Berufslebens. Ebenso begeistert erinnert er sich an ein Projekt zurück, bei dem er in engem Austausch mit dem Kunden eine Aztekensonne als Ornament an einer Stele gestaltete. Besonders die Arbeit an der Grabstätte seines Vaters half ihm sehr und ließ ihn über den tieferen Sinn seines Handwerksnachdenken.Der jahrgangsbeste Steinmetz- und Steinbildhauermeister möchte künftig als angestellterMeister im Betrieb weiterarbeiten und schauen, „was Foto: Michael Jordan Foto: privat Foto: Michael Jordan 12 dasLebenbringt“. Er ist dankbar, dass ihm „so viel Gutes mit auf den Weg gegeben wurde“ –vonFamilie undFreunden sowie beruflich von seinem Ausbildungsbetrieb und Altgesellen.
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