Handwerk Special Nr. 253 vom 13.03.2026

Vom ersten Schulpraktikum zum besten Kraftfahrzeugtechnikermeister seines Jahrgangs – Tobias Wolff aus Neuwied hat seinen Weg im Handwerk konsequent verfolgt. Der 26-Jährige wusste früh, was ihn motiviert: praktische und sich sein Engagement auszahlt, bewies sich bereits während derMeisterschule: TobiasWolff erhielt eine konkreteChance zur Werkstattübernahme. Um die Risiken fundiert bewerten zu können, schloss er direkt die Qualifikation zumGeprüften Betriebswirt, der höchsten Stufe der betriebswirtschaftlichen Fortbildung imHandwerk, an.DiePrüfung legte er als Primus seinesKurses undmit demzweitbestenErgebnis imJahr 2025 Der Weg zum beruflichen Glück ist häufig eine Entdeckungsreise, ein Kurswechsel oft lohnend! Auch dem heute 33-jährigen Thomas Mailänder aus Illingen imSaarland standennachdemAbitur alleKarrierewegeoffen. EinkurzerAusflug indie akademische Welt reichte dem jahrgangsbesten Land- und Baumaschinenmechatronikermeister, um zu erkennen, dass seine wahre Berufung in der praktischen Arbeit lag. Schon früh war er im elterlichenLandwirtschaftsbetriebanReparaturen beteiligt gewesen. Seinen Ausbildungsbetrieb fand er über eine Zeitungsanzeige. Denkt er an die Anfangszeit zurück, kommen ihmdirekt „das Foto: Michael Jordan Foto: Michael Jordan nen zu erweitern und zu vertiefen. Die Zeit der Meisterschule beschreibt er als „anstrengend, aber schön“ und empfiehlt die HwK Koblenz uneingeschränkt weiter. Auf die Frage nach dem stolzesten Moment im bisherigen BerufslebenimHandwerk, lautet seineAntwort: „Der Tag, an dem mein Meisterprojekt abgenommen wurde und ich die Bescheinigung über die bestandene Meisterprüfung erhalten habe. Da hatte sich die ganze Mühe gelohnt.“ Geprägt von seinem Großvater, der ihm zeigte, „dass sich Fleiß im Leben immer auszahlen wird“, hat Thomas Mailänder klare Kraftfahrzeugtechnikermeister Tobias Wolff Land- und Baumaschinenmechatronikermeister Thomas Mailänder Maler- und Lackierermeisterin Annalena Schneider Von klein auf hielt Annalena Schneider immer einen Pinsel in der Hand, war auf Reisen stets von Architektur und Wandmalereien in Kirchen fasziniert. Als aus ihren Leinwänden schließlich Wände wurden, stand ihr Karrierewunsch fest. Die Liebe zum Maler- und Lackiererhandwerksollte nie verloren gehen, auch als ihr erster Versuch, in diesem Bereich beruflich Fußzufassen,missglückte. Zehn Jahre später nahm sie Menschlichkeit, den Drang zur Perfektion und dem hohen Maß an Wissen und Kompetenz“ ist sie ihmbis heute dankbar. Fest entschlossen, den Weg nun „zu 100 Prozent“ zu gehen, war der Meistertitel das klare Ziel. Heute schließt sich für die 35-Jährige aus Nickenich der Kreis, denn als beste Maler- und Lackierermeisterin ihres Jahrgangs hat sie dieses Vorhaben mehr als erfolgreichverwirklicht.Dahinter steckt eine große Begeisterung für ihren Beruf: „Jede Baustelle ist einzigartig. Ich bin stolz, wenn der Kunde am Ende mit einem Lächeln vor seinen Wänden steht.“ Aktuell absolviert sie die Fortbildung zum Restaurator imHandwerkunderklärt: „Ich Foto: Michael Jordan dieAusbildungwieder auf. Große Unterstützung erhielt sie von ihrem damaligen Ausbilder, der für sie zum Vorbild wurde. Für seine „Geduld, möchte, dass das Handwerk weiterlebt, Traditionen und Techniken weitergeben und andere Menschen für den Beruf begeistern.“ nach fast 14 Jahren, immer noch dort arbeite“. DerMeisterbrief folgte, umseinWissenundKöntolle Team und die netten Kollegen“ in den Sinn, „weshalb ich auch heute, sichtbare Ergebnisse schaffen, technische Lösungen mit den eigenen Händen umsetzen. Mit dem Meisterbrief strebte er das klareZiel an, denSchritt vomreinen„Schrauben“hinzur ganzheitlichen Betriebsführung zu gehen und sich die Basis für eine mögliche Selbstständigkeit aufzubauen. Dass bei derHwKKoblenz ab. TechnischesMeisterwissenundbetriebswirtschaftlichesKnowhowmiteinander zuverknüpfen, ist für ihn der Schlüssel zumErfolg. In zehn Jahren sieht sich Tobias Wolff als Standortleiter oder Inhaber seines eigenen Unternehmens – stets offen für neue Herausforderungen, bei denen erVerantwortungübernehmenundgestaltenkann.Mit der starken Kombination aus Meister und Betriebswirt hat er dafür die idealen Voraussetzungen geschaffen. Zukunftspläne:AlsnächstesstehtdieFortbildungzumBetriebswirt an, umspäter erfolgreicheineWerkstatt zu leiten. 10

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