Handwerk Special Nr. 227vom 27.04.2019
26-Jähriger setzt 254-jährige Familientradition fort / Meistermacher Nr. 227 27. April 2019 www.handwerk-special.de 10 Einer der HwK-„Meistermacher“ Manfred Cornely (Bild links) ist einer der „Meistermacher“ der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Als Dozent macht er die Meisterschüler fit in den Teilen 3 und 4. Begonnen hat alles mit einer Nebentätigkeit als Dozent für EDV-Kurse bei der HwK. Hauptberuflich ist Manfred Cornely da noch Betriebswirt Informationstechnik im Personalbereich eines IT-Unternehmens. „Die Arbeit als Dozent mit Menschen hat mir gefallen. Im IT-Hauptberuf drehte sich alles um Zahlen und Computer.Da fehlte einfachdasZwischenmenschliche.Daswar in den Kursen bei der HwK ganz anders“, fasst er seine Entscheidung zusammen, die Dozententätigkeit zu seinem Beruf zu machen. Seit 2001 ist Cornely hauptberuflicher HwK-Dozent, seit sieben Jahren ist er Leiter derMeistervorbereitungTeil 3undverantwortet somit den betriebswirtschaftlich-rechtlichen Ausbildungsbereich. „AuchalsDozent istman jedenTagnocheinStückweit Schüler und lernt selbst ständigdazu. Andieser kommunikativenAbwechslung habe ich heute noch Freude.“ In den 18 Jahren seiner Tätigkeit als Dozent haben sich Schu- lungsräume, Lerninhalte und Lernmethoden verändert, doch eine Sache ist nach seinen Worten geblieben: „Die Motivation der angehendenMeister ist immer gleich hoch, denn siewissenworauf sie sich einlassen und wofür sie den Kurs absolvieren. Einzig der Altersdurchschnitt ist im Vergleich zur Anfangszeit gesunken. Viele Meisterschüler schließen den Meisterbrief unmittelbar an die Gesellenprüfung an. Das eröffnet in einer frühen Phase des Berufslebens bereits viele Chancen“. Manfred Cornely ist einer von 280 Dozenten, die bei der HwK jährlich rund 400 Meisterschüler unterrichten und auf dem Weg zur Meisterprüfung begleiten. Am 27. Februar 1738 erblickte Johann Georg Rudersdorf im Westerwälder Ellar das Licht der Welt. Mit gerade mal 18 Jahren eröffnete der Schmied seine eigene Werkstatt. Das war 1765. 254 Jahre später gibt es den Betrieb immer noch, der Gene- ration fürGenerationvon einemRudersdorf fortgeführt wurde. Mit Henrik Rudersdorf steht die achte Generation am Schmiedefeuer. Das gibt es noch, auch wenn es heute ausbleibt. Der Betrieb im Westerwälder Wandbrunn ist eine interessante Mischung aus Geschichte und Moderne. Denn der Standort hat eine lange Historie, die in der Werkstatt ihre Spuren hinterlassen hat. Ringe im Boden verraten, wo einst Pferde für Arbeiten an ihren Hufen festgemacht wurden. Der alte Keller unter dem angrenzenden Wohnhaus war einst Lager. Er versprüht noch immer einen Hauch der jahrhun- dertelangen Rudersdorf-Geschichte an diesem Ort. Henrik Rudersdorf wird das Werk seiner Vorfahren mit dem jüngst erworbenen Meisterbrief fortsetzen. Zunächst in einer Bank ausgebildet, setzten sich dann doch dieHandwerker-Genedurch.„Erkombiniert seineFähigkeitenalsBankerundMetallbau- er sehr gut“, schmunzelt Vater Alois. Sohn Henrik kann nicht nur mit dem Werkzeug gut umgehen, sondern weiß auch wie man dasHandwerklichegut nachaußendarstellt. Wirtschaftlich steht der Betrieb gut da, der mit individuellen Maßanfertigungen seine Kunden begeistert. Ob Balkon- oder Trep- pengeländer, Vordächer oder Zaunanlagen bishinzumWappen–dieMetallhandwerker zaubern wahre Kunstwerke, ob nun in mo- dernem Design oder ganz auf alt gemacht. Kontakt: Schlosserei Alois Rudersdorf 65620 Waldbrunn - Hintermeilingen Tel. 06479/ 45 5 Internet: www.schlosserei- rudersdorf.de Henrik Rudersdorf führt die Familientradition in achter Generation fort. Umsteigen. Sparen. Voraus fahren. Der Mercedes-Benz UmsteigeBonus* - für alle Transporter-Besitzer und die, die es werden wollen. Jetzt in einen neuen Citan, Vito oder Sprinter umsteigen und bis zu 7.000 Euro Bonus sichern. Unabhängig von Marke und Alter Ihres aktuellen Fahrzeugs. Mehr Infos unter www.mercedes-benz.de/umsteigebonus * Aktion gültig bis 30.06.2019. Kfz-TechniK & -handel
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