Handwerk Special Nr. 224 vom 09.11.2018
Mit Höchstgeschwindigkeit in der Röhre reisen Hyperloop ist ein si- cheres und effizientes Hochgeschwindig- keitstransportsystem, das von Elon Musk entworfen wurde. Die Erfindung wir derzeit in Garching bei München weiterentwickelt. Das junge Forscherteam feiert bereits die ersten großen internationalen Erfolge. Paul Direktor von WARR Hyperloop in Garching wird in der „Nacht der Technik“ das Konzept vorstellen. Es beruht auf dem Transport von Pas- sagier- sowie Cargo-Kapseln durchUnterdruck-Röhren.Um dietechnischeMachbarkeitdes Hyperloops zu zeigen, entwirft undkonstruiertWARRHyperlo- op, ein selbst organisiertes und multidisziplinäres Team aus circa 35 Mitgliedern der Tech- nischen Universität München, die ersten Prototypen dieses neuen Transportsystems. Schon drei Mal, 2016, 2017 und 2018 hat es dass Team aus Gar- ching mit ihrem Prototyp in die EndrundedesSpaceXHyperloop Pod Wettbewerbs in den USA gewonnen. WARR ist die Wissenschaft- liche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raum- fahrt, eine studentische Ar- beitsgruppe der Technischen Universität München. 21.45, Raum 1.16, Bauzen- trum der HwK Koblenz Nacht der Technik / Programm 21.15 bis 22.30 Uhr 13 Nr. 224 9. November 2018 www.handwerk-special.de Die neue Mondmission Als am 20. Juli 1969 Neal Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, hielt die Welt den Atem an. Unzählige verfolgten gespannt am Fernsehen die einmaligen Bilder aus dem All. Seitdem ist viel geschehen. Die Raum- fahrt machte enorme Fortschritte, musste aber auch schreckliche Rück- schläge hinnehmen. Jetzt denkt man wieder an die Rückkehr auf den Mond. Johannes Weppler berichtet über den aktuellen Stand der Dinge Unter demTitel „Wie einRaum- schiff aus Europa Amerika zum Mond bringt“, wird Johannes Weppler bei der „Nacht der Technik“ über den aktuellen Stand der Dinge berichten. Fotos: NASA Die NASA plant derzeit eine neue Raumstation für die künftige Mondmission. Der Diplom-Ingenieur von der Abteilung Astronomische Raumfahrt, ISS und Explorati- on hat den Titel ganz bewusst gewählt. Denn schon allein aus wirtschaftlichen Gründen kann eine erneute Mondmission nur gelingen, wenn sie international aufgestellt ist. Aktuell plant die US-Raum- fahrtagentur NASA, eine kleine Raumstation in einer Umlauf- bahn um den Mond aufzubauen und später sogarmitAstronauten wieder auf der Mondoberfläche zu landen. Das Crew-Raumschiff dafür, Orion, wird dabei von einer Antriebseinheit aus Europa an- getrieben: demsogenannten Eu- ropean Service Module (ESM). Johannes Weppler zeigt in seinem Vortrag, was ESM und Orion sind und wie sie zusam- men funktionieren sowiewie der aktuelle Stand des Projektes ist. 21.30 Uhr, Raum 2.01, Metall- und Technologiezentrum Foto: TU München
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