Handwerk Special Nr. 220 vom 15.06.2018

Uhren, Optik und Schmuck seit 1920 Drei Meister, ein Unter- nehmen, eine Betriebs- philosophie: Generations- übergreifend führen heute Augenoptikermeister Jürgen Andres und seine Frau Maren den Betrieb in die Zukunft. Dabei ist ihnen die Qualität ihrer Produkte, und der freund- liche Kontakt zu den Kunden eine Herzensan- gelegenheit. Wer denBetrieb inderKoblen- zer Straße 8 in Sinzig betritt, den erwarten luftig hell ge- staltete Verkaufsräume und ein Team, das weiß wovon es spricht. Jürgen Andres hat den Betrieb von seinem Vater 1996 übernommen, der als Uhrmachermeister bis heute im Familienunternehmen tätig ist. „Vor einigen Jahren“, so berichtet Jürgen Andres, „ist mein Vater noch auf den Kir- chturm der Gemeinde geklet- tert und hat die Uhr repariert. Heute kümmert er sich um die kleinen Zeitmesser und die Änderungen und Reparaturen von Schmuckstücken.“ „Als erfahrene Optiker und Juweliere wissen wir, dass zu einem guten Produkt auch flankierendeinhervorragender Service und persönliche Bera- tung gehören“, sagt Andres. „Das geht von der Vergröße- rungshilfe zum ungetrübten Lesen über die Winkelfehlsi- chtigkeitsmessung bis hin zur modischenBrille für dieDame und den Herren.“, erklärt er. Und die nächste Generation steht mit Sohn Finn bereits in den Startlöchern. Er wird mo- mentan im elterlichen Betrieb ausgebildet undwirdbestimmt traditionsbewusst die Erfolgs- geschichte fortsetzen. Looks & Trends aus dem Friseursalon Planet Hair Mit viel Liebe zum Hand- werk und geschätzter Freundlichkeit führt Sebiha Breil, Friseurmei- sterin und Diplom-Co- loristin seit 1994 ihren Friseursalon in Sinzig. Dabei liegt sie stets mit ihrem handwerklichen Können auf der Höhe der Zeit. Engagiert undoffen entwickelt sie immer wieder neue, trendige Kon- zepte und Styles für ihr Unter- nehmen auf dem Kaiserplatz. DieGeschichtederFriseurmeis- terin Sebiha Breil ist zu einer Erfolgsgeschichte im Hand- werkgeworden.Warenganzzu Anfang die Ziele und Träume bescheiden abgesteckt, so entwickelte sich im Laufe der JahredasUnternehmenzueinem gesunden Vorzeigebetrieb. „Gute Qualität wird damit erreicht, dass man hochwer- tige Produkte verwendet und das handwerkliche Know-how stimmt“, sagt die stellvertretende Obermeisterin der Friseur-In- nungAhrweiler. „Und das Team muss passen, selbstverständlich gut ausgebildet und motiviert“, fügt sie noch hinzu. Fortbil- dungen und Seminare, auch außerhalb Deutschlands, tragen dazu bei, sich flexibel auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden einzustellen. Fähigkeiten, die sichherumge- sprochen haben. So schätzen bis heute neben den Stamm- kunden Menschen aus Süd- deutschland und der Schweiz auf demWeg ins schöneAhrtal den Service von Planet Hair. In den freundlich-geschmack- vollen Räumlichkeiten wer- den dann Farben gemischt, Strähnen gezogen oder Hoch- steckfrisuren kreiert. Um den Nachwuchs muss sich Sebiha Breil auch keine Sorgen ma- chen, denn ein Mitarbeiter ist gerade in den Vorbereitungen zur Meisterprüfung. AhrSteig / Handwerk in Sinzig Nr. 220 15. Juni 2018 www.handwerk-special.de 6 Friseurmeisterin Sebiha Breil, Sinzig Gegr. 1994 | 3 Mitarbeiter, 1 Lehrling | Farben, Strähnentechnik, Hoch- steckfrisuren, Herren- und Damenschnitt | www.planethair-sinzig.de Friseurmeisterin Sebiha Breil aus Sinzig. Foto: Klaus Herzmann Foto: Klaus Herzmann Von Höhepunkt zu Höhepunkt: Burg ahoi Ein kurzer Abstieg zum schwar- zen Kreuz folgt. Die Aussicht ist phänomenal. Im Tal liegt Altenahr, darüber präsentiert sich die Ruine der Burg Are aus dem 11. Jahrhundert. Gemütlich steigen wir über Schieferplatten hinunter ins Langfigtal. Kurz danach ist die Saffenburg auszumachen. Die zeigt sich als hochmittelalter- liche Höhenburg und gehört zur der Ortsgemeinde Mayschoß. Eine Gemeinde mit sehr langer Geschichte des Weinanbaus. Dennhierwurdebereits 1868die erste Winzergenossenschaft der Welt gegründet. Ein Abstecher in den historischen Weinkel- ler lohnt! Nächste markante Wegmarke ist der Krausberg, der mit seinem überragenden Aussichtsturmzu punktenweiß. Das reizvolle Tal der Ahr gehört zu den kleinsten Wein- anbaugebieten Deutschlands und gilt unter Kennern als die Heimat erlesener samtiger rubin- roter Tröpfchen. Die klimatisch optimalen Bedingungen sind gegeben. Das wussten bereits die Römer, die hier die ersten Reben setzten.DieLandschaften sinddramatischunddoch roman- tisch zugleich, wenn man in die tiefe Kerbe vorstößt, die sich die lieblicheAhr gegrabenhat. Enge Flusskehren, Schieferterrassen undFelsschluchten. Soerreichen wir Walporzheim. Schattige Auenwälder begleiten nun zum Kloster Kalvarienberg. Im Tal liegt Ahrweiler. Eine Stadt mit leuchtenden Fachwerkhäusern, Stadtmauerring und vier mäch- tigen Stadttoren – die Historie für jedermann greifbar macht. Unmittelbar dabei: der ehema- lige Regierungsbunker, heute ein Museum, das man besuchen sollte. Einen Steinwurf entfernt ist dannauchBadNeuenahr.Wer möchte, der sollte hier übernach- ten und seine müden Glieder in der Ahr-Therme verwöhnen lassen bevor es den Tag darauf weiter nach Sinzig geht. Wir drehen Bad Neuenahr den RückenzuundgehenzumWald- kletterpark, wo uns bereits der erste Steilanstieg zum Neuen- ahrer Berg erwartet. Belohnt werdenwirmit grandiosenLand- schaftspanoramen. Waldpfade, Felder und Wiesenlandschaften gehen nun Hand in Hand in das Idienbachtal über.Wir passieren OrtewieHeimersheim, Ehlingen und gelangen über Weinpfade hinauf zur Ehlinger Ley. Ein ständiges Auf und Ab folgt, bis der Höhenzug des Mühlenbergs erreicht ist. Dort lohnt der Auf- stieg zum Feltenturm, der den Blick auf das Ziel in Sinzig frei- gibt. Jetzt geht’s nur noch steil bergab in die Barbarossastadt. Den klangvollen Beinamen hat sie sich durch die Aufenthalte von Kaiser Barbarossa verdient. Zeugnis davon legt bis heute das Barbarossadenkmal im Park ab. Gegenüber liegt denn auch das auf denGrundmauerneiner alten Wasserburg erbaute prunkvolle Schloss Sinzig, dem End- oder auch Startpunkt bei einer Wan- derung auf demAhrSteig, der in jeder Hinsicht zu empfehlen ist. Das Ahrtor von Ahrweiler. Die Augenoptikermeister Jürgen und Maren Andres führen ihr Familienunternehmen in Sinzig. Augenoptikermeister Jürgen Andres, Sinzig Gegr. 1920 | 5 Mitarbeiter, 1 Lehrling | Brillen, Kontaktlinsen, Uhren, Winkelfehlsichtigkeitsmessung, Schmuck | www.optik-andres.de Foto: Klaus Herzmann

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