06. März 2010
- 1: Titel HS 137
- 3: Meisterbefragung
- 4: HwK - Bildung
- 5: Jahrgangsbeste I
- 6: Jahrgangsbeste II
- 7: Jahrgangsbeste III
- 8: Jahrgangsbeste IV
- 9: Maler und Lackierer
- 10: Anzeigen
- 11: Fleischer
- 12: Osterwerkstatt
- 13: Bäcker
- 14: Wohnen gestalten
- 15: Landmaschinen
- 16: Anzeigen
- 17: Holzbau
- 18: Anzeigen
- 19: Meistergeschichten
- 20: Existenzgründer
- 21: Kachelofenbau
- 22: Junge Seite
- 23: Pinnwand
- 24: Anzeige
Wir gratulieren
Es ist ihr Tag: 1.146 junge Handwerker werden an diesem Sonntag in einer Festveranstaltung ihren Großen Meisterbrief aus den Händen der Mitglieder der Prüfungsausschüsse entgegennehmen. Die Jungmeister können stolz auf das Geleistete sein und diesen Tag genießen. Sie sind das Gesicht des Handwerks für die Öffentlichkeit, modern, innovativ und trotzdem traditionellen Werten verpflichtet. Sie sind die Wirtschaftsmacht von nebenan.
Die Jungmeister sollen von der Meisterfeier in Erinnerung behalten, dass ihnen zu Ehren der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle nach Koblenz gekommen ist, dass viele Gäste aus der Politik und dem öffentlichen Leben ihnen Mut zur Existenzgründung oder zur neuen Aufgabe im Betrieb gewünscht haben. Auch, dass der Weg zum Meisterbrief nicht immer eben und glatt war, aber immer vorangeführt hat. Sie sollen sich daran erinnern, selbst wenn im Alltag nicht immer die Sonne scheint. Sie sollen wissen, die Handwerkskammer Koblenz ist bei allen Fragen ihr Ansprechpartner! Die Meisterfeier ist auch für die Kammer ein ganz besonderer Tag. Alle zwei Jahre findet sie statt und über 200 Kammermitarbeiter helfen kräftig viele Tage und Wochen vorher und am Festtag selbst tun sie alles dafür, dass diese zwei Stunden für die Jungmeisterinnen und -meister unvergesslich bleiben.
Natürlich steht auch die 137. Ausgabe von Handwerk Special ganz im Sinne der Jungmeister. In 25 Handwerken haben sie ihre Meisterprüfung vor der HwK Koblenz erfolgreich abgelegt, 25 Mal gab es Sieger nach Punkten, die bei der Meisterfeier als Jahrgangsbeste ausgezeichnet werden. Wir haben sie zum Fototermin für das Titelbild eingeladen und stellen sie in der Mitte des Magazins in Kurzporträts vor. Darüber hinaus erzählen wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, in kurzen Storys, wer der Jüngste unter den Jungmeistern ist oder wer zu den Ältesten gehört. Wir haben mit einer jungen Keramikerin telefoniert, die 781 Kilometer von Greifswald aus dem Norden zur Meisterprüfung gekommen ist. Der „südlichste" Jungmeister ist ein Gerüstbauermeister aus Tachterding in Bayern, der 588 Kilometer für den Meisterbrief auf sich genommen hat.
Wir haben Menschen porträtiert, die gleich zweimal die Meisterprüfung in unterschiedlichen Handwerken abgelegt haben und nun Doppelmeister sind. Brüder, die sich gegenseitig zum Durchhalten motiviert haben und Frauen, die beweisen, dass es keine Männerdomäne bei der Meisterschaft gibt. Eine junge Frau fand im Meisterkurs auch ihr privates Lebensglück. Dass deutsche Meister in der Welt bestehen, zeigen die Lebensentwürfe von Jungmeistern, die in Libyen, Singapur und in der Schweiz arbeiten. Deutsche Wertarbeit zählt überall und der Meisterbrief ist ein Qualitätsnachweis, sind sie sich sicher.
In der aktuellen Ausgabe von Handwerk Special geht es aber auch um sportliche Meisterleistungen. Im Rahmen der „Besser-mit-Meister!"-Kampagne beteiligen sich erstmalig die vier Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz als Titelsponsor beim Team-Marathon des Mittelrhein Marathons. Ein Bäckermeister und sein Team laufen u. a. für das Handwerk und berichten von ihrer Vorbereitung auf das sportliche Highlight.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Handwerk Special 137 vom 06. März 2010, Seite 2
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