06. März 2010
- 1: Titel HS 137
- 2: Inhalt
- 3: Meisterbefragung
- 4: HwK - Bildung
- 5: Jahrgangsbeste I
- 6: Jahrgangsbeste II
- 7: Jahrgangsbeste III
- 8: Jahrgangsbeste IV
- 9: Maler und Lackierer
- 10: Anzeigen
- 11: Fleischer
- 12: Osterwerkstatt
- 13: Bäcker
- 14: Wohnen gestalten
- 15: Landmaschinen
- 16: Anzeigen
- 18: Anzeigen
- 19: Meistergeschichten
- 20: Existenzgründer
- 21: Kachelofenbau
- 22: Junge Seite
- 23: Pinnwand
- 24: Anzeige
Nachgefragt „Stolz auf bisher Erreichtes"
Cornelia Adams aus Niederzissen ist mitarbeitende Ehefrau der Adams Holzbau-Fertigbau GmbH und Vorsitzende im Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Sie ist Vorstandsmitglied im UFH-Landesverband und engagiert sich im Arbeitskreis „Frau und Beruf".
Frau Adams, seit sieben Jahren sind Sie Vorsitzende der UFH in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Welche Prioritäten setzen Sie und wie sieht der Ist-Stand aus?
Der Erfahrungsaustausch unter den Unternehmerfrauen hat für mich oberste Priorität. Gemeinsam können wir Probleme angehen und Lösungsvorschläge diskutieren. Auch wenn wir aus unterschiedlichen Handwerksbetrieben kommen, sind die täglichen Aufgaben doch sehr ähnlich. Der Arbeitskreis organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die der Fort- und Weiterbildung dienen. Viele Frauen nutzen gern unsere Angebote, deren Schwerpunkt auf der Vermittlung von Wissen liegt. Wir konnten in den letzten Jahren die Mitgliederzahl fast verdoppeln. 54 Frauen engagieren sich derzeit in unserem Arbeitskreis. Im vergangenen Jahr wurde der Arbeitkreis mit der Ehrenplakette des Landkreises Ahrweiler ausgezeichnet. Das erfüllt mich schon mit Stolz, ist aber gleichzeitig Verpflichtung, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen.
Welche Ziele hat der Arbeitskreis in Zukunft?
Wie bereits gesagt, liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Weiterbildung. Wir wollen das Wissen der mitarbeitenden Ehefrau und der selbstständigen Unternehmerin durch betriebswirtschaftliche und persönlichkeitsbildende Seminare erweitern und den Blick für Neues frei machen. Jede mitarbeitende Frau weiß, dass diese Tätigkeitsbereiche viel mehr beinhalten, als man hier darstellen kann. Die meisten Frauen sind durch die Mitarbeit im Betrieb und die Verantwortung für die Familie mehr als ausgelastet. Oft liegt keine kaufmännische Ausbildung vor. Aus eigener Erfahrung, ich bin selbst Mutter von drei Kindern und gelernte Erzieherin, weiß ich, wovon ich spreche. Neben aller Wissensvermittlung kommt aber auch zukünftig der zwischenmenschliche Bereich nicht zu kurz. Ein Wellnesswochenende gibt es in jedem Jahr. Wir haben eine neue Homepage, die regelmäßig über alle Veranstaltungstermine und News informiert.
... zu den Unternehmerfrauen im Kreis Ahrweiler unter www.ufh-badneuenahr.de
Handwerk Special 137 vom 06. März 2010, Seite 17
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