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Meister! Steuerungsanlagen managen

„Zu meinem Beruf habe ich über einen kleinen Umweg gefunden", erzählt Nadja Müller aus Kirchwald bei Mayen. Heute ist sie Elektrotechnikermeisterin zuerst absolvierte die 26-Jährige jedoch eine Lehre zur Bankkauffrau.

„Das war für mich aber nichts, zu trocken. Mein Vater, Elektrotechnikermeister Josef Nürenberg, ist selbstständig. Ich habe ihm verstärkt bei seiner Arbeit zugesehen und bekam Lust auf Handwerk." Eine Lehre als Elektroinstallateur im elterlichen Betrieb schloss sich an. Dass Nadja in der Berufsschulklasse das einzige Mädchen war, störte sie nicht. „Im Gegenteil, das spornt an", sagt sie. Auch als Meisterschülerin bei der HwK Koblenz war sie als Frau allein. „Man muss sich schon durchsetzen, aber die meisten Männer finden es o.k. und sind sehr hilfsbereit." Unterstützung findet die Meisterin vor allem auch bei ihrem Ehemann, der auch Elektrotechnikermeister ist. „Wir haben uns aber nicht auf der Meisterschule getroffen. Alles war reiner Zufall", lacht sie.

Gegenwärtig arbeitet Nadja Müller im elterlichen Betrieb. Hauptbetätigungsfeld sind Steuerungsanlagen. Feste Pläne für die Zukunft hat Nadja Müller noch nicht. „Eventuell führe ich den Betrieb in Kirchwald weiter. Als Meisterin habe ich alle Chancen und viele Wege stehen mir offen", ist sie überzeugt.

... und Anmeldung zu allen Meisterkursen, Tel.: 0261/ 398-415, E-Mail: meister@hwk-koblenz.de

Handwerk Special 137 vom 06. März 2010, Seite 13

 
 

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